Pentagramm 2009/6

Pentagramm 2009-6

Es gibt zwei Arten des Denkens: das analytische und das heilende. Das analytische Denken geht von der unendlichen Vielfalt der Erscheinungen aus und erforscht ihre Bestandteile bis hin zu den kleinsten Bausteinen des Atoms. Es zerteilt, analysiert, rubriziert und macht sich den Gegenstand einer Untersuchung untertan.

Das heilende Denken erkennt, wie das eine, universelle Leben sich triumphierend in herrlicher Vielfalt offenbart, in unbeschreiblichem Reichtum an Formen und Arten. Was von ihm erforscht wird, freut sich darüber, zeigt mit Eifer seine Schönheit und Zartheit und wird frei, um zu Höherem aufzusteigen.

Das eine Denken erzeugt Kühle und Übersicht, das andere Wärme, Leben und Einsicht. Das eine ist menschlich, das andere göttlich. Inhalt und Leseprobe

Pentagramm 2009/5

Pentagramm 2009-5

Es gibt eine alte Legende, eine Freimaurerlegende. Sie entstammt der Erinnerung an die in jeder Menschheitsperiode auftretenden Mysterien. Sie berichtet von einem herrlichen Augenblick, der in einer fernen Zukunft kommen soll. Dann soll es sieben Tempel, sieben hermetische Arbeitsplätze geben. In einem Ritual, einer alten Freimaurer-Zeremonie, die zu einem betsimmten Grad gehört, spricht ein Bruder zu einem anderen Bruder: "Das die sechs anderen Tempel bald kommen mögen, Bruder." Und der angesprochen antwortet: "Sie werden sein."
J. van Rijckenborgh

Groß war die Freude, dass Referenten und Besucher des Renova-Symposiums "Vom Weltenherzen gerufen" am 23. Mai 2009 aus unterschiedlichen Gruppen zusammen kamen und einander in Harmonie als Menschen begegneten, die sich auf dem Weg nach dem Licht der geistigen Sphären der Erde befinden.

Die Pentagramm-Redaktion ist dankbar, dass sie die an diesem Tag vorgetragenen Gedanken einem großen und internationalen Leserkreis unterbreiten darf. Inhalt und Leseprobe

Pentagramm 2009/4

Pentagramm 2009-4

Diese Ausgabe des Pentagramm will ihre Leser mit einer Esoterik bekannt machen, die aus dem Notschrei des Herzens geboren ist. Sie umfasst ein verständliches Konzept von Welt und Menschheit und eine Weisheit, die auch die Intelligenz zufrieden stellt. Sie geht von einem dreifachen Ansatz aus, so wie er sich bereits seit Jahrhunderten als Aufgabe des Rosenkreuzes und derer, die ihm dienen, darstellt.
Es beginnt mit einem Zeugnis aus der Vergangenheit. Wir zeichnen ein Potrait von Paracelsus und seiner Arbeitsweise. Es folgen unsere heutige Zeit: Ärzte und Denker versuchen, anatomisch aufzuzeigen, dass der menschliche Körper für eine Transfiguration vorbestimmt und geeignet ist und zwar bis in die Organstruktur hinein. Die uralte Verheißung, der Sinn und das Ziel des menschlichen Lebens, Träger der Geist-Seele zu werden, lässt sich mit Hilfe unseres Körpers verwirklichen.
Und es führt zum Mitleid, dem Blick aus dem Herzen auf unsere Mitmenschen, die verborgen oder sichtbar das Bild des Unsterblichen mit sich, um sich und in sich tragen: eine Begegnung auf dem Bahnhof, ein magischer Gesang von Walt Whitman, in dessen Obertönen die erhabene Atmosphäre der Lehre Manis widerklingt: "Erkenn das Licht und schließe Freundschaft mit ihm" - denn aus der Lichtseele kommen Geduld, Glaube, Vollkommenheit, Liebe, Weisheit. Inhalt und Leseprobe

Pentagramm 2009/3

Pentagramm 2009-3

Wir setzen den Drang zur Wiedergeburt dadurch um, dass wir uns für die Wiedergeburt zubereiten und uns von dieser Welt lösen. In diesem Sinn beginnt die Bergpredigt mit den Worten: Selig sind, die sich nach dem Geist sehnen, denn ihrer ist das Königreich der Himmel. Unser Verlangen mündet in die Bitte: Ich habe mich zubereitet, habe mein Gemüt vom Wahn der Welt befreit. Lass mich nun die Wiedergeburt umfassen. Wer so in der eigenen Tiefe die Tür zu den göttlichen Mysterien öffnet, vernimmt die "Rede über die Wiedergeburt", die aus dem Verborgenen heraus erklingt, denn das Verborgene ist nichts anderes als das Königreich der Himmel selbst. Das innere Ohr öffnet sich und es versteht die geheimen Worte. Inhalt und Leseprobe

Pentagramm 2/2009

Pentagramm 2009-2

Der Geist spricht zu uns im Herzen. Daher möge jeder, der nach der Gnosis verlangt, nach einer wahrhaften, siebenfachen Reinigung des Herzens streben. Wer das aufrecht und beharrlich tut, in dem kann das Licht "wohnen". In ihm verändert sich mit dem Gefühlsleben auch das Denkleben. Von diesem Augenblick an stimmt alles, was er unternimmt, mit der siebenfachen Reinigung des Herzens überein. Dann ist er rein in allem, was er tut und lässt. Erst dann tritt ein Mensch in die Sphäre des Guten ein, wie Pymander es nennt: in den Zustand des wahren Seelenwachstums. Inhalt und Leseprobe

Pentagramm 1/2009

Pentagramm 2009-1

Die hermetischen Schriften, die wir kennen, werden in der Regel auf die ersten beiden Jahrhunderte unserer Zeitrechnung datiert. Gegenwärtig bricht sich jedoch die Erkenntnis Bahn, dass das Corpus Hermeticum des "dreimal großen Thot" oder Hermes auf einem Wissen basiert, das viele tausend Jahre alt ist. Stets mehr zeigt sich den erstaunten Forschern das alte Ägypten als ein einziges großes Einweihungssystem, in dem Abertausende sich mit dem wirklichen Leben verbanden!

Im Lauf der Jahrhunderte hatte sich das ägyptische religiöse System indes so veräußerlicht, dass es den geistigen Bezug verlor: Aber in kleineren "hermetischen" Kreisen und Gruppen wurde an der reinen Überlieferung festgehalten. Sie wurde weiter gegeben und fand schließlich ihren Niederschlag in dem glanzvollen Corpus Hermeticum, das als Einweihungsschrift einzigartig ist. Inhalt und Leseprobe

Pentagramm 2008, 2007, 2006, 2005

Inhalte / textauszüge / Leseproben
aus älteren Jahrgängen haben wir auf hier zusammengestellt.